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F A R O   Tierschutz   e. V.

Found Animals Rescue Organization

Hilfe für ausgesetzte und notleidende Tiere in Südeuropa

Unser Projekt

 

 

 

 

DIE SITUATION

 

 

 

  • Wo Erwachsenen das Bewusstsein für Tiere fehlt, führt kein Weg zu ihrem Herzen.
     
  •  In südlichen Ländern werden nach aktuellen Schätzungen pro Land und Jahr eine Million Tiere neu ausgesetzt, vor allem Hunde und Katzen. Sie sind alle nicht kastriert, sie vermehren sich unkontrolliert, sind krank, verletzt, unterernährt und gehen meist elend zugrunde.
     
  •  Während der Touristensaison schwärmen die Autos der Tötungsstationen aus und sammeln sie zu Tausenden ein, um sie umzubringen.
     
  •  Andere Tiere werden von ihren Besitzern offen oder im Verborgenen unter qualvollsten Bedingungen gehalten, ausgebeutet, misshandelt oder zu Tode gequält.

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Foto: Quelle www.sos-galgos.net

 

 

 

 

UND DANN?

 

 

 

  • Tierschützer nehmen ausgesetzte Tiere auf, pflegen sie gesund und bringen sie zu Zehntausenden in tierfreundlichere Länder.
     
  •  Jedoch: Unsere Tierheime sind bereits randvoll, unsere Tiere suchen auch Plätze, und das Immunsystem der hiesigen Tiere ist nicht auf die zwangsläufig eingeschleppten heimtückischen Krankheiten aus südlichen Ländern ausgerichtet.
     
  •  Dieses Hamsterrad dreht sich seit Ewigkeiten und wird sich ewig weiter drehen...
     
  •  ...wenn nicht das BEWUSSTSEIN für unsere Mitgeschöpfe verändert wird!
     
  •  Wie? Ueber die KINDER!

 

 

 

 

 

UNSER PROJEKT

 

 

 

 

 

 

 

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  • Wir errichten Auffang- und Pflegestationen für ausgesetzte und misshandelte Tiere.
     
  •  Wir laden Schulklassen ein, uns zu besuchen:
    Kinder helfen uns, die aufgenommenen Tiere zu pflegen. Kinder werden gezielt an den Umgang mit Tieren herangeführt: Was und wie ist ein Tier? Wie sehen seine Bedürfnisse aus? Was fühlt es?
    Was dürfen wir im Umgang mit ihm tun und was nicht?
    Was bedeutet artgerechte Haltung? Wie sieht unsere Verantwortung aus?

 

 

 

 

 

 

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  • Und das Wichtigste: Die Liebe zum Tier lehrt uns letztlich Liebe und Achtung für die gesamte Schöpfung – und für uns selbst! Erst Selbstachtung erschafft ethisches Verhalten.
     
  •  Wenn unsere Kinder diese Zusammenhänge verstehen, wächst eine Generation heran, die aufgrund eines veränderten Bewusstseins alles Leben schützt und gut behandelt. Damit ist die Wurzel des Elends ausgerottet, und wir müssen nicht länger endlos die Symptome zu lindern versuchen.

 

 

 

 

  • Unser Einsatzort ist Andalusien, Südspanien. Diese Region gehört zu den grausamsten Gegenden im Umgang mit Tieren (Stierkampf, Jagdhunde usw.)
     
  •  Die Abklärungen und Vorbereitungen wurden durch die FARO-Gründerin während eines dreijährigen Aufenthaltes an der Costa de la Luz an der Atlantikküste zwischen Portugal und der Südspitze Spaniens getroffen:
     
  •  Land für sinnvolle Projekte wird gerne gegen Vertrag von Gemeinden zur Verfügung gestellt, und die Schulen warten nur auf unsere Einladung.
     
  •  Die Umweltabteilung der Polizei, Tierärzte und Leiter von Tierkliniken in Andalusien sowie alle BEWUSSTEN Tierhalter (die gibt es auch im Süden!) stehen voll hinter unserer Sichtweise.
     
  •  Die lokalen Tierschützer werden begeistert mitmachen. Sie alle leiden unter dem grauenhaften Tierelend allüberall. In Spanien wird der Tierschutz von der Regierung nicht unterstützt, denn hinter dem Stierkampf, der Hundezucht und der Nutztierhaltung z.B. steht eine gewaltige Geldmafia.
     
  •  Das Einzige, was uns zum Start noch fehlt, sind DIE FINANZIELLEN MITTEL!

         IHRE HILFE:

  • Unterstützen Sie uns, wenn Sie unser Projekt für sinnvoll halten! DANKE.

 

Tanja Pferd
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Céline mit Henne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt Mensch”, flüsterte die Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure Hilfe.”

Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer und Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und meinen Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.” Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.” Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”

So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf lange an und sprach : “Ich werde ihm ein Führer sein, werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht es erst einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt.”

Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: “Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass wir, die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über sein Wachstum.” Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und nickte: “Das will ich tun Vater.” Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich.

Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du ewig im Bann des Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein Wolf, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie: “Der die wahre Freundschaft lehrt”.

Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen.

Quelle: Aus „Tierisch gut“ von Regula Meyer